Max Ahrens – ein Maler in Mölln

Max Ahrens, der gebürtige Hamburger, fand nach dem zweiten Weltkrieg in Mölln so etwas wie eine neue Heimat. Die zunehmenden Alkoholprobleme führten ihn immer mehr in die Möllner Lokale. So kam es, das er oft seine Rechnungen nicht bezahlen konnte und immer wieder als Bezahlung eine Zeichnung oder ein Bildniss verwenden mußte.
So verfügen viele Bürger der Stadt über Werke von Max Ahrens und viele ältere Bürger kennen ihn noch persönlich.

Seine Alkoholprobleme hinderten in nicht daran, viele meisterhafte Werke in seiner Zeit in Mölln zu schaffen. Auch wenn ihn der große künstlerische Durchbruch versagt blieb.
Dank der guten Kontakte des Möllner Museumsleisters Michael Packheisers, ist es nun gelungen 40 hoch interessante Werke des Künstlers in der Sonderausstellung zu zeigen. Davon sind viele Bilder noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt worden.

In seiner Laudatio, anläßlich der Eröffnung der eindruckvollen Ausstellung, zeigte Michael Packheiser den Weg Max Ahrens noch einmal auf.  Dabei könnte er ankündigen, dass Werke aus der Kriegszeit wieder gefunden worden sind. Das Möllner Museum bemüht sich nun um diese Werke. Damit in einer zukünftigen Ausstellung dieser Teil des Werkes den Besuchern des Museums gezeigt werden kann.

Die Ausstellung wird vom 24. November bis zum 3. Januar 2008 im Historischen Rathaus gezeigt.