Malerei und Keramik

Frida Knapp (Bilder) und Sabine Egelhaaf (keramische Objekte)

Ausstellung im Möllner Museum Historisches Rathaus ab 18.Okt. 2015


Der Lauenburgische Kunstverein und das Möllner Museum setzten in diesem Jahr die bekannte Ausstellungsreihe mit den Arbeiten zweier Frauen aus Berlin und Mustin fort. Seit der Gründung des Kunstvereins in den achtziger Jahren ist diese Ausstellungsreihe zu einem festen Bestandteil des hiesigen Kulturlebens geworden, die nicht lokal bekannt wurde, sondern auch bei Keramik – sammlern aus ganz Deutschland Beachtung findet. In diesem Jahr stellt Sabine Egelhaaf Keramikobjekte aus, die in den letzten Monaten in ihrer Werkstatt entstanden sind. Es handelt sich um die Technik des „Schwarzbrandes“ einer sauerstoffreduzierten Brenntechnik im Holzbrandofen, die zu einer tiefschwarzen Oberfläche bei der gebrannten Keramik führt. In Verbindung mit den einfachen, klaren Formgebung entstehen Objekte, die fast wie archäologische Artefakte einer vergangenen Kultur wirken. Einen reizvollen Kontrast dazu bildet die Malerei von Frieda Knapp aus Berlin. Ihre farbintensive Malerei entsteht auf Papier und Leinwand – und spiegelt ihr großstädtisches Lebensumfeld genauso wie die Beschäftigung mit klassischen Sujets wie Stillleben mit Pflanzen. Frida Knapp löst ihre Motive in farbintensive Strukturen und Flächen auf, die zuweilen eine starke Tiefenwirkung erzeugen; zuweilen erinnert die Farbwirkung  ihre Bilder an die expressive Malerei der zwanziger Jahre.