Der Salzherr Heinrich Töbing aus Lüneburg

Das Möllner Museum hat sein mediales Angebot zur Geschichte des Salzhandels um ein weiteres Kapitel erweitert: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Salzmuseum in Lüneburg können die Besucher  ab sofort im Möllner Museum  Einblicke in das Leben eines Lüneburger Salzherrn gewinnen. 

Die Episode spielt im Jahre 1562. Der Bürgermeister und Salzherr Heinrich Töbing ist unruhig. Der Salzgehalt der Sole hat sich verringert, der Siedeertrag ist gesunken. Wie soll der Kaufmann die bestellte Salzmenge rechtzeitig nach Lübeck liefern? Und da ist auch noch die Ehefrau, die darauf drängt, mit ihrem Gatten das Huldigungsfest in der Stadt für die Landesherren, die Herzöge von Lüneburg – Celle,  zum besuchen.

Der ca. 12 Minuten dauernde Film ist eine wertvolle Ergänzung der bereits vorhandenen Filme zur Geschichte der Stecknitzfahrt und des Elbe – Lübeck – Kanals. Neu installierte Monitore haben die Bild- und Tonqualität erheblich verbessert.

Zum Hintergrund des Projektes: Die Möllner hatten den Lüneburgern anlässlich des Hansetages in Lüneburg eine spezielle Editon des Films „KANALGESCHICHTEN I – Die Stecknitzfahrt“ zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug könnte die Produktionsfirma des Film „DER SÜLMEISTER“, MediaClick! (Lübeck), den Möllnern die Nutzung des Film, mit Zustimmung des Deutschen Salzmuseum in Lüneburg, vermitteln.

Finanziert wurde die neue Gestaltung durch die engagierte Hilfe des Freundeskreises Möllner Museum e.V.
Das Museum hat täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.